wintergeschichten
geojani | 12. Februar 12 | Topic 'jan-feb 2012'
eigentlich wollten wir ja in der woche vor weihnachten mit oma gabi und opa hartmut in den harz schnee schnuppern. doch dann sollte ausgerechnet in dieser woche unsere weihnachtsfeier im zwergenhaus stattfinden, die ich mir keinesfalls entgehen lassen konnte - zumal wir ein krippenspiel aufführen wollten. aber dann kam alles anders, die feier fiel ganz spontan aus und wir sind mittwoch früh richtung magdeburg aufgebrochen. die wiedersehensfreude war riesig…

mit opa und papa entspanne ich ein „bissle“ auf der couch.
an unserem ersten ferientag sind wir nach bad salzelben ins solebad gefahren. da konnte ich gleich allen meine schwimmkünste vorführen und mama und papa kriegten ne entspannungsmassage verpasst. das war herrlich und wir alle fit für die kommenden feiertage.
mit meinem opa hartmut kann ich tolle grimassen schneiden. aber seht selbst:



und dann war es endlich soweit. am heiligen abend klingelte es plötzlich an der haustür, obwohl wir doch alle da waren. komisch. na ich hab sicherheitshalber mal oma gabi vorgeschickt, man weiß ja nie, wer einen da erwartet. und tatsächlich. der weihnachtsmann war da und hatte einen großen berg geschenke abgelegt. ich war ganz aufgeregt und wusste vor schreck gar nicht, welches ich als erstes auspacken sollte. es gab viele tolle bücher, spielsachen, eine kleine leiter (nun kann ich ganz alleine hände waschen und zähne putzen) neue schnuffi-hausschuhe und und und… an dieser stelle möchte ich mich bei euch allen noch mal ganz herzlich bedanken. ich habe mich über jedes einzelne geschenk riesig gefreut!



nach einer weile klingelte es noch mal. nanu? was war da los? hatte der weihnachtsmann etwa noch was vergessen? naja. wenn ich ehrlich bin, ich hatte mir ja eigentlich ne eisenbahn gewünscht und die war bisher nicht dabei. also wieder gucken und tatsächlich, vor der tür stand ein riesengroßes paket. so groß, dass papa mir beim tragen helfen musste. er war übrigens mindestens genauso aufgeregt wie ich (meinte mama…). also haben wir schnell das papier runtergerissen und da stand sie – meine „eisebah“. was war ich happy… und – wie man sieht –alle anderen schienen sich ebenso dafür zu interessieren…


papa und ich in „unserer“ welt. mama wurde gleich etwas skeptisch, ob das geschenk das richtige für mich (äh uns) ist, weil sie sich irgendwie abgemeldet fühlte. aber keine angst mama, wir brauchen immer nen zuverlässigen schrankenwärter ;-)

tante jana wurde auch schnell neugierig.

… und opa hartmut natürlich auch!

mit meinem neuen hocker bin ich jetzt ziemlich selbständig.

nach all den weihnachtsenten- und gänsekeulen brauchten wir dringend bewegung.
am morgen des 2. weihnachtsfeiertages sind wir dann weiter nach mehderitzsch gefahren. ich musste doch mal nachschauen, ob der weihnachtsmann dort auch noch ein paar kleinigkeiten für mich abgegeben hatte. und siehe da. ich kriegte einen schlitten. nur den schnee hatte er vergessen… und auch hier wieder tolle bücher, klamotten, nen lego-bus und von meiner uroma alice einen super kuscheligen selbst gestrickten pullover. auch an euch alle noch mal einen ganz lieben dank!

nach all der feierei kehrte dann langsam ruhe ein und wir konnten den rest unserer ferien genießen. und endlich ein bissl arbeiten. das schöne bei opa – es gibt immer ein bauprojekt. ein neuer hänger sollte her. jetzt könnte man denken, es handelt sich dabei um ein bis zwei stunden arbeit. so dachte auch opa… aber mein papa ist ja schließlich nicht umsonst ingenieur und so sollte daraus eine tagesaufgabe werden.

mich hat dann irgendwann die lust verlassen und so habe ich es vorgezogen, mich mit oma den neuesten trends der anstehenden frühjahr/sommerkollektion zu widmen. herrlich…



technik, die wohl nur echte männer begeistert.
an einem nachmittag waren wir bei tante kathi zum kaffee eingeladen. lotti kam mit ihren eltern auch noch vorbei. das war super. mit ihr spiele ich total gerne, aber leider sehen wir uns viel zu selten. in solchen momenten sind mama und papa immer ganz traurig, dass wir so weit weg wohnen…


hier operieren wir oma gerade am bein. sie ist sehr tapfer!
und dann stand ja auch schon das nächste highlight an. silvester. ich durfte knallfrösche werfen und papa hat tolle raketen für uns gezündet. das war ganz nach meinem geschmack…



die große knallerei um mitternacht hab ich allerdings verschlafen, aber ich glaube, darüber war niemand traurig.
am neujahrsmorgen war ich gewohnt topfit. meine eltern wollten aber lieber noch ein bisschen schlafen. ich durfte also in ihrem zimmer alleine spielen. jippiieeehh. ganz brav hab ich mir aus oma’s schreibtisch papier und stift geholt und wollte ein bild malen. allerdings hatte ich einen füller erwischt. kannte ich noch nicht. also musste ich ihn näher untersuchen. was dann passiert ist, weiß keiner mehr, aber als ich meinen eltern mein bild präsentierte, waren sie schlagartig hellwach, denn meine lippen bzw. mein gesamter mund war königsblau. hihi…
um es wieder gut zu machen, hab ich oma dann ganz brav beim abwasch geholfen.

oma wollte mir gern beibringen, wie man domino spielt, ich wollte aber lieber eine schöne straße mit den steinen bauen…
an meinem letzten ferientag hat oma mich mal auf’s töpfchen gesetzt und was soll ich sagen, es hat gleich geklappt. zwei mal hintereinander. wir haben alle gejubelt und da ich nun höchstoffiziell klokönig war, hat oma mir ratz fatz ne tolle krone gebastelt. die setzen wir jetzt immer auf, wenn ich pipi ins töpfchen mache.
wieder zu hause angekommen, waren wir gleich am nächsten tag bei johanna zum mittagessen eingeladen. matthias hat uns lecker bratwürste gegrillt und wir beide haben das krippenspiel nachgespielt.

von unseren nachbarn habe ich an diesem tag mein erstes wimmelbuch geschenkt bekommen. meine eltern dachten die ganze rückfahrt, ich sei so gefesselt von dem buch, dass ich gar nicht umblättern konnte. naja, ich war ja irgendwie auch sehr gefesselt. sogar so sehr, dass ich glatt eingeschlafen bin.

fotografieren ist nicht nur was für die großen, das kann ich auch. wie ein echter vollprofi. aber kein wunder bei dem model. mickey ist wahnsinnig fotogen, find ich.
am 06. januar hatten wir einen feiertag. und da ich ja nun vom weihnachtsmann einen schlitten bekommen hatte, der die ganze zeit nur traurig im flur stand, haben wir den tag genutzt und sind mit freunden in den nordschwarzwald gefahren. und es lag tatsächlich genug schnee zum rodeln.





allerdings war das wetter eher mäßig und wir an die frostigen temperaturen noch gar nicht gewöhnt. und um nicht ganz auszukühlen, hab ich dann mit moritz lieber „waldarbeiter“ gespielt. eine meiner lieblingsbeschäftigungen derzeit.




die kleine leiter haben wir noch etwas verschönert und überall bunte füße und hände von mir drauf verewigt. ein riesen spaß und das ergebnis ist spitze.
im januar kamen dann endlich mal ein paar schöne kalte wintertage mit sonnenschein. da hab ich mit mama einen ausflug an unseren baggersee gemacht, um dort die enten zu füttern. das war lustig.



und hopp. nun kommt schon, ich hab richtig leckeres altes, hartes brot für euch…

meine güte, ihr seid ja wie die wilden tiere. ts ts ts, keine tischmanieren!


wie ging noch mal der gruß, den mama mir da eben gezeigt hat?
nach dem zwergenhaus spielen wir kinder oft noch gerne ein bisschen weiter und so hatten unsere eltern die idee, noch ein bisschen mit uns spazieren zu gehen. weit sind wir allerdings nicht gekommen. direkt daneben ist nämlich ein sportplatz. ideal zum toben.

allerdings haben wir auch immer ziemlich dollen hunger. glücklicherweise wohnt ronja gleich um die ecke und so hat ihre mama uns ein paar leckerein geholt.



schau mal oma gabi, ich hab alle 12 puzzles aus den beiden büchern von euch geschafft. mama staunt immer wieder über meine ausdauer, wenn ich puzzle.

den stift kann ich jetzt beim malen auch richtig halten, allerdings nur wenn mama mir ihn so in die hand legt, weil ich ihn sonst immer zwischen mittel- und ringfinger klemme.

im januar musste mein papa viel arbeiten, leider auch oft am wochenende. um ihn ein wenig aufzumuntern, hab ich ihm mit mama einen leckeren kuchen gebacken. mmhhh.
ende januar haben wir im zwergenhaus dann endlich unsere weihnachtsfeier nachgeholt. auf krippenspiel hatten wir kinder allerdings keine lust mehr. also haben wir unseren eltern die geschichte vom dornröschen vorgespielt.
ich kriegte eine krone auf und war ein mächtig stolzer "schöner königssohn" - wie man sieht. allerdings war ich doch auch ein bisschen aufgeregt und musste mich während der vorführung mit einem kleinen gabelstapler in meinen händen ablenken. als ich dann mit meinem dornröschen den hochzeitstanz vorführen sollte, wurde es problematisch. wohin mit dem gabelstapler? zur seite legen? auf keinen fall. dann nimmt ihn mir vielleicht noch jemand weg. also hab ich ihn mir zwischen die beine geklemmt und so (zur belustigung aller anderen) einen ententanzähnlichen hochzeitstanz absolviert. mein dornröschen hat's zumindest sehr gelassen hingenommen ;-)

wir männer sind heute für’s abendessen zuständig. ich darf die „schnitzel verkloppen“. das macht riesig spaß!
gestern war bei uns in untergromach kinderfasching und obwohl mama und papa eher faschingsmuffel sind, haben sie mir die freude gemacht und sind mit mir hingegangen. seit wochen hab ich mir gewünscht, dieses jahr als pirat zu gehen. ne augenklappe und einen piratenkompass hatte ich ja schon. unsere nachbarn haben mir dann noch nen tollen hut geliehen und fertig war der „emil-pirat“.

ich war voller vorfreude und hab noch vor der halle alle uns entgegen kommenden leute über mein kostüm aufgeklärt. als wir dann aber in die halle reinkamen und dort viele, viele kinder wild durcheinander liefen, zum teil gruseligst verkleidet, mit pistolen aufeinander schießend… hat es mir für die nächste stunde komplett die sprache verschlagen. das waren einfach zu viele (nicht erwartete) eindrücke, die da auf mich einprasselten. meine mama dachte schon, wir müssen wieder gehen, weil ich überhaupt nicht ansprechbar war und auch nicht mittoben wollte. aber irgendwann hatte ich mir von den „großen jungs“ alle wichtigen gesten und (schieß)bewegungen abgeschaut und dann konnte die party steigen. es war toll und zum glück kannte ich ja auch ein paar andere kinder vom musikgarten.

das beste am fasching. da fliegen dauernd bonbons und lutscher durch die gegend. alles dinge, die ich sonst nie essen darf. lecker!!!

papa hat mich als pirat unterstützt und mama ging als cowgirl.

komisch. das war doch gestern kinderfasching und es gab doch auch nur apfelschorle. ich verstehe gar nicht, warum mama heute mittag schon wieder müde war? „papa, soll ich mama mit meinem holzhammer wach klopfen?“

mein papa hatte mal wieder ne tolle idee. seit ein paar monaten habe ich eine werkbank, mit der ich ganz viel spiele. aber ich koche und backe auch gern. allerdings ist mein zimmer eher klein und außerdem wollen mir meine eltern nicht auch noch eine kinderküche kaufen. also hat mein papa mir am wochenende die werkbank zu einer art „küchenwerkstatt“ umgebaut. ich habe nun zwei tolle herdplatten bekommen und nächstes wochenende kommt dann noch der ofen hinzu. mama fragte mich anschließend, wie ich das ganze finde und ich meinte zu ihr: „mein papa ist einfach genial“. da war sie sprachlos. und entzückt!
das schöne wetter haben wir dann heute nachmittag für einen ausgiebigen spaziergang zum see genutzt. und wie erhofft, war er zugefroren und mama hat sich wahnsinnig geärgert dass sie nicht doch ihre schlittschuhe und für mich den schlitten mitgenommen hatte. aber sie hat mir versprochen, das wir das morgen nachmittag nachholen.

mama, papa – da ist tatsächlich eis drunter. das ist rutschig!

ich teste lieber mit dem stock, ob es auch wirklich hält.

also, die eistaucher sind ja ganz schön mutig. das muss ich mir ansehen.


mit opa und papa entspanne ich ein „bissle“ auf der couch.
an unserem ersten ferientag sind wir nach bad salzelben ins solebad gefahren. da konnte ich gleich allen meine schwimmkünste vorführen und mama und papa kriegten ne entspannungsmassage verpasst. das war herrlich und wir alle fit für die kommenden feiertage.
mit meinem opa hartmut kann ich tolle grimassen schneiden. aber seht selbst:



und dann war es endlich soweit. am heiligen abend klingelte es plötzlich an der haustür, obwohl wir doch alle da waren. komisch. na ich hab sicherheitshalber mal oma gabi vorgeschickt, man weiß ja nie, wer einen da erwartet. und tatsächlich. der weihnachtsmann war da und hatte einen großen berg geschenke abgelegt. ich war ganz aufgeregt und wusste vor schreck gar nicht, welches ich als erstes auspacken sollte. es gab viele tolle bücher, spielsachen, eine kleine leiter (nun kann ich ganz alleine hände waschen und zähne putzen) neue schnuffi-hausschuhe und und und… an dieser stelle möchte ich mich bei euch allen noch mal ganz herzlich bedanken. ich habe mich über jedes einzelne geschenk riesig gefreut!



nach einer weile klingelte es noch mal. nanu? was war da los? hatte der weihnachtsmann etwa noch was vergessen? naja. wenn ich ehrlich bin, ich hatte mir ja eigentlich ne eisenbahn gewünscht und die war bisher nicht dabei. also wieder gucken und tatsächlich, vor der tür stand ein riesengroßes paket. so groß, dass papa mir beim tragen helfen musste. er war übrigens mindestens genauso aufgeregt wie ich (meinte mama…). also haben wir schnell das papier runtergerissen und da stand sie – meine „eisebah“. was war ich happy… und – wie man sieht –alle anderen schienen sich ebenso dafür zu interessieren…


papa und ich in „unserer“ welt. mama wurde gleich etwas skeptisch, ob das geschenk das richtige für mich (äh uns) ist, weil sie sich irgendwie abgemeldet fühlte. aber keine angst mama, wir brauchen immer nen zuverlässigen schrankenwärter ;-)

tante jana wurde auch schnell neugierig.

… und opa hartmut natürlich auch!

mit meinem neuen hocker bin ich jetzt ziemlich selbständig.

nach all den weihnachtsenten- und gänsekeulen brauchten wir dringend bewegung.
am morgen des 2. weihnachtsfeiertages sind wir dann weiter nach mehderitzsch gefahren. ich musste doch mal nachschauen, ob der weihnachtsmann dort auch noch ein paar kleinigkeiten für mich abgegeben hatte. und siehe da. ich kriegte einen schlitten. nur den schnee hatte er vergessen… und auch hier wieder tolle bücher, klamotten, nen lego-bus und von meiner uroma alice einen super kuscheligen selbst gestrickten pullover. auch an euch alle noch mal einen ganz lieben dank!

nach all der feierei kehrte dann langsam ruhe ein und wir konnten den rest unserer ferien genießen. und endlich ein bissl arbeiten. das schöne bei opa – es gibt immer ein bauprojekt. ein neuer hänger sollte her. jetzt könnte man denken, es handelt sich dabei um ein bis zwei stunden arbeit. so dachte auch opa… aber mein papa ist ja schließlich nicht umsonst ingenieur und so sollte daraus eine tagesaufgabe werden.

mich hat dann irgendwann die lust verlassen und so habe ich es vorgezogen, mich mit oma den neuesten trends der anstehenden frühjahr/sommerkollektion zu widmen. herrlich…



technik, die wohl nur echte männer begeistert.
an einem nachmittag waren wir bei tante kathi zum kaffee eingeladen. lotti kam mit ihren eltern auch noch vorbei. das war super. mit ihr spiele ich total gerne, aber leider sehen wir uns viel zu selten. in solchen momenten sind mama und papa immer ganz traurig, dass wir so weit weg wohnen…


hier operieren wir oma gerade am bein. sie ist sehr tapfer!
und dann stand ja auch schon das nächste highlight an. silvester. ich durfte knallfrösche werfen und papa hat tolle raketen für uns gezündet. das war ganz nach meinem geschmack…



die große knallerei um mitternacht hab ich allerdings verschlafen, aber ich glaube, darüber war niemand traurig.
am neujahrsmorgen war ich gewohnt topfit. meine eltern wollten aber lieber noch ein bisschen schlafen. ich durfte also in ihrem zimmer alleine spielen. jippiieeehh. ganz brav hab ich mir aus oma’s schreibtisch papier und stift geholt und wollte ein bild malen. allerdings hatte ich einen füller erwischt. kannte ich noch nicht. also musste ich ihn näher untersuchen. was dann passiert ist, weiß keiner mehr, aber als ich meinen eltern mein bild präsentierte, waren sie schlagartig hellwach, denn meine lippen bzw. mein gesamter mund war königsblau. hihi…
um es wieder gut zu machen, hab ich oma dann ganz brav beim abwasch geholfen.

oma wollte mir gern beibringen, wie man domino spielt, ich wollte aber lieber eine schöne straße mit den steinen bauen…
an meinem letzten ferientag hat oma mich mal auf’s töpfchen gesetzt und was soll ich sagen, es hat gleich geklappt. zwei mal hintereinander. wir haben alle gejubelt und da ich nun höchstoffiziell klokönig war, hat oma mir ratz fatz ne tolle krone gebastelt. die setzen wir jetzt immer auf, wenn ich pipi ins töpfchen mache.
wieder zu hause angekommen, waren wir gleich am nächsten tag bei johanna zum mittagessen eingeladen. matthias hat uns lecker bratwürste gegrillt und wir beide haben das krippenspiel nachgespielt.

von unseren nachbarn habe ich an diesem tag mein erstes wimmelbuch geschenkt bekommen. meine eltern dachten die ganze rückfahrt, ich sei so gefesselt von dem buch, dass ich gar nicht umblättern konnte. naja, ich war ja irgendwie auch sehr gefesselt. sogar so sehr, dass ich glatt eingeschlafen bin.

fotografieren ist nicht nur was für die großen, das kann ich auch. wie ein echter vollprofi. aber kein wunder bei dem model. mickey ist wahnsinnig fotogen, find ich.
am 06. januar hatten wir einen feiertag. und da ich ja nun vom weihnachtsmann einen schlitten bekommen hatte, der die ganze zeit nur traurig im flur stand, haben wir den tag genutzt und sind mit freunden in den nordschwarzwald gefahren. und es lag tatsächlich genug schnee zum rodeln.





allerdings war das wetter eher mäßig und wir an die frostigen temperaturen noch gar nicht gewöhnt. und um nicht ganz auszukühlen, hab ich dann mit moritz lieber „waldarbeiter“ gespielt. eine meiner lieblingsbeschäftigungen derzeit.




die kleine leiter haben wir noch etwas verschönert und überall bunte füße und hände von mir drauf verewigt. ein riesen spaß und das ergebnis ist spitze.
im januar kamen dann endlich mal ein paar schöne kalte wintertage mit sonnenschein. da hab ich mit mama einen ausflug an unseren baggersee gemacht, um dort die enten zu füttern. das war lustig.



und hopp. nun kommt schon, ich hab richtig leckeres altes, hartes brot für euch…

meine güte, ihr seid ja wie die wilden tiere. ts ts ts, keine tischmanieren!


wie ging noch mal der gruß, den mama mir da eben gezeigt hat?
nach dem zwergenhaus spielen wir kinder oft noch gerne ein bisschen weiter und so hatten unsere eltern die idee, noch ein bisschen mit uns spazieren zu gehen. weit sind wir allerdings nicht gekommen. direkt daneben ist nämlich ein sportplatz. ideal zum toben.

allerdings haben wir auch immer ziemlich dollen hunger. glücklicherweise wohnt ronja gleich um die ecke und so hat ihre mama uns ein paar leckerein geholt.



schau mal oma gabi, ich hab alle 12 puzzles aus den beiden büchern von euch geschafft. mama staunt immer wieder über meine ausdauer, wenn ich puzzle.

den stift kann ich jetzt beim malen auch richtig halten, allerdings nur wenn mama mir ihn so in die hand legt, weil ich ihn sonst immer zwischen mittel- und ringfinger klemme.

im januar musste mein papa viel arbeiten, leider auch oft am wochenende. um ihn ein wenig aufzumuntern, hab ich ihm mit mama einen leckeren kuchen gebacken. mmhhh.
ende januar haben wir im zwergenhaus dann endlich unsere weihnachtsfeier nachgeholt. auf krippenspiel hatten wir kinder allerdings keine lust mehr. also haben wir unseren eltern die geschichte vom dornröschen vorgespielt.
ich kriegte eine krone auf und war ein mächtig stolzer "schöner königssohn" - wie man sieht. allerdings war ich doch auch ein bisschen aufgeregt und musste mich während der vorführung mit einem kleinen gabelstapler in meinen händen ablenken. als ich dann mit meinem dornröschen den hochzeitstanz vorführen sollte, wurde es problematisch. wohin mit dem gabelstapler? zur seite legen? auf keinen fall. dann nimmt ihn mir vielleicht noch jemand weg. also hab ich ihn mir zwischen die beine geklemmt und so (zur belustigung aller anderen) einen ententanzähnlichen hochzeitstanz absolviert. mein dornröschen hat's zumindest sehr gelassen hingenommen ;-)

wir männer sind heute für’s abendessen zuständig. ich darf die „schnitzel verkloppen“. das macht riesig spaß!
gestern war bei uns in untergromach kinderfasching und obwohl mama und papa eher faschingsmuffel sind, haben sie mir die freude gemacht und sind mit mir hingegangen. seit wochen hab ich mir gewünscht, dieses jahr als pirat zu gehen. ne augenklappe und einen piratenkompass hatte ich ja schon. unsere nachbarn haben mir dann noch nen tollen hut geliehen und fertig war der „emil-pirat“.

ich war voller vorfreude und hab noch vor der halle alle uns entgegen kommenden leute über mein kostüm aufgeklärt. als wir dann aber in die halle reinkamen und dort viele, viele kinder wild durcheinander liefen, zum teil gruseligst verkleidet, mit pistolen aufeinander schießend… hat es mir für die nächste stunde komplett die sprache verschlagen. das waren einfach zu viele (nicht erwartete) eindrücke, die da auf mich einprasselten. meine mama dachte schon, wir müssen wieder gehen, weil ich überhaupt nicht ansprechbar war und auch nicht mittoben wollte. aber irgendwann hatte ich mir von den „großen jungs“ alle wichtigen gesten und (schieß)bewegungen abgeschaut und dann konnte die party steigen. es war toll und zum glück kannte ich ja auch ein paar andere kinder vom musikgarten.

das beste am fasching. da fliegen dauernd bonbons und lutscher durch die gegend. alles dinge, die ich sonst nie essen darf. lecker!!!

papa hat mich als pirat unterstützt und mama ging als cowgirl.

komisch. das war doch gestern kinderfasching und es gab doch auch nur apfelschorle. ich verstehe gar nicht, warum mama heute mittag schon wieder müde war? „papa, soll ich mama mit meinem holzhammer wach klopfen?“

mein papa hatte mal wieder ne tolle idee. seit ein paar monaten habe ich eine werkbank, mit der ich ganz viel spiele. aber ich koche und backe auch gern. allerdings ist mein zimmer eher klein und außerdem wollen mir meine eltern nicht auch noch eine kinderküche kaufen. also hat mein papa mir am wochenende die werkbank zu einer art „küchenwerkstatt“ umgebaut. ich habe nun zwei tolle herdplatten bekommen und nächstes wochenende kommt dann noch der ofen hinzu. mama fragte mich anschließend, wie ich das ganze finde und ich meinte zu ihr: „mein papa ist einfach genial“. da war sie sprachlos. und entzückt!
das schöne wetter haben wir dann heute nachmittag für einen ausgiebigen spaziergang zum see genutzt. und wie erhofft, war er zugefroren und mama hat sich wahnsinnig geärgert dass sie nicht doch ihre schlittschuhe und für mich den schlitten mitgenommen hatte. aber sie hat mir versprochen, das wir das morgen nachmittag nachholen.

mama, papa – da ist tatsächlich eis drunter. das ist rutschig!

ich teste lieber mit dem stock, ob es auch wirklich hält.

also, die eistaucher sind ja ganz schön mutig. das muss ich mir ansehen.

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frohe weihnachten...
geojani | 22. Dezember 11 | Topic 'nov dez 2011'
... und einen gesunden start ins neue jahr 2012 wünsch ich euch allen! ...und meine eltern natürlich auch.


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„süßes oder saures“ sagte st. martin zum nikolaus – oder so ähnlich…
geojani | 22. Dezember 11 | Topic 'nov dez 2011'

mit papa hab ich einen großen kürbis „gebastelt“ und mich jeden abend beim anzünden darüber gefreut, wie der uns mit seinen drei zähnen anstrahlt. an helloween hab ich mich dann von unserer nachbarin verkleiden lassen, bei unserem vermieter schokoladenberge und geld kassiert und mich dann direkt wieder umgezogen. ich war ja schließlich zufrieden mit meiner ausbeute, also warum ewig durch die gegend ziehen…

am 1. november war bei uns feiertag und so haben wir das schöne wetter genutzt und sind nach strasbourg gefahren. die kathedrale hat mich wahnsinnig beeindruckt, seitdem müssen meine eltern mit mir ständig in die kirche gehen, weil ich die stimmung da drin so spannend finde. zum glück haben wir es ja nicht weit ;-)

am 11. november sind wir in bruchsal zum st. martinsumzug gegangen. dafür hab ich mit meiner mama vorher extra noch eine tolle fledermaus-laterne gebastelt.

ich liebe es, wenn mama ihre schuhe rumstehen lässt. dann wird unsere wohnung zu meinem ganz privaten laufsteg (links). aber mindestens genauso gern staple ich alle möglichen sachen auf. so zum beispiel auch die für oma alice gesammelten eierpappen (rechts).


eine woche nach st. martin gab es für uns auch im zwergenhaus einen laternenumzug. der clou: die laternen haben wir selbstverständlich selbst in mühevoller handarbeit (murmeltechnik) gebastelt. sind sie nicht schick geworden?

so langsam näherte sich die gemütliche adventszeit. in der woche vor dem ersten advent hab ich mit mama täglich unsere wohnung geschückt. das war ein riesen spaß und mama meinte, ich hätte ein händchen für geschmackvolle dekoration. ein gesteck durfte ich sogar ganz alleine fertigen.

mit papa hab ich einen lustigen elch aus holz gebastelt und angemalt. am 1. dezember hab ich dann trotzdem ganz schön gestaunt, als der plötzlich als adventskalender an meiner zimmertür hing. aus sicherheitsgründen hängt allerdings jeden morgen nur ein säckchen dran, das ich dann aufmachen darf. so wollten meine eltern wohl verhindern, dass ich direkt am 1. tag den ganzen kalender plündere…

als technischer zeichner bin ich mindestens genauso gut wie mein papa!
anfang dezember wollten meine eltern mal nen gemütlichen abend ohne mich genießen und endlich ihren krimidinner-gutschein einlösen. als babysitter kamen dann oma und opa aus mehderitzsch angesaust. das war vielleicht toll…

opa liest mir meine lieblingsgeschichte „bei der feuerwehr wird der kaffee kalt“ vor.

mit oma stimme ich mich dann auf weihnachten ein.

am wochenende haben wir den wunderschönen weihnachtsmarkt im kloster maulbronn besucht. am karussell durften wir natürlich nicht vorbeigehen.

sogar eine eisenbahnausstellung gab es im alten speicher des klosters. toll!

mit oma hab ich ein schönes weihnachtsfensterbild für mein zimmer gebastelt.

mensch mama, na klar kann ich schon alleine schneiden! ich bin doch schon groß!

und so sieht mein fenster fertig aus.

nach der malstunde spiele ich mit papa eisenbahn.

couching mit oma und opa.

und dann. endlich kam der nikolaus. schließlich hatte ich seit wochen darauf hingefiebert, winter- und nikolauslieder geübt und am abend vorher meine gummistiefel vor die tür gestellt (größere schuhe konnte ich nicht finden).

oma’s geschenk hab ich auch gleich noch ausgepackt.

und papa’s auch. das war sooo spannend. zum dank gab’s ein topfdeckelkonzert.

eigentlich mache ich ja seit einer weile keinen mittagsschlaf mehr. dafür gehe ich abends jetzt nach dem“ sandmann“… nagut, meist erst nach „wickie und die starken männer“ ins bett. aber neulich war ich dann doch mal wieder mittags müde und mama hat das so sehr genossen, dass sie mich direkt fotografieren musste.

mein flugzeug hat schwere fracht geladen und schafft es gar nicht mehr, abzuheben.

seit ein paar tagen unternehmen wir einen zweiten versuch, die windeln endlich loszuwerden. aber irgendwie muss ich immer nicht, wenn ich soll. allerdings habe ich meinen eltern versprochen, dass ich ganz bald klokönig werde.


im schwimmkurs habe ich seit letzter woche die nächste stufe erreicht. nach schwimmflügeln und flossen trage ich nun auch noch einen schwimmgürtel um den bauch. dafür wird aus den schwimmflügeln jetzt sukzessive die luft raus gelassen, so dass ich dann bald ganz ohne sie durchs wasser jage. ich bin mittlerweile sooo schnell, dass mein papa nur noch mit mühe hinterher kommt.

ich bin hier der lokführer! klar soweit?
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jetzt bin ich zwei jahre alt und schon ganz groß.
geojani | 27. Oktober 11 | Topic 'sept oktober 2011'
nach langer wartezeit nun endlich die fortführung meiner ferienerlebnisse. während papa mit den archäologen wieder auf linosa (italien) buddeln war, habe ich mit mama ferien in mehderitzsch gemacht. die erste woche haben wir mit tante kathi haus und hof bewirtschaftet, weil oma und opa selber auch im urlaub waren. aber wir hatten alles im griff… oder man könnte auch sagen, ich hatte alle im griff! hihi…

und damit mir auch ja nicht langweilig wird, hatte tante kathi die tollste überraschung für mich, die man sich vorstellen kann. eine eigene werkbank. ich war überglücklich und trage seit diesem zeitpunkt meinen akkuschrauber nebst stichsäge immer am mann. ganz lieben dank, kathi. es vergeht wirklich kein tag, an dem ich nicht damit spiele.

kuschelrunde mit vorlesestunde am abend. mickey (mein teddy) darf auch zuhören.

unser abendliches ritual. erst brav die blumen gießen und sich dann blitzschnell umdrehen und tante kathi bis auf die schlüpper nass spritzen. ein riesenspass und wir beide pitschenass. es gibt davon auch ganz tolle beweisfilmchen…

frisch umgezogen sind wir danach immer mit ronja spazieren gegangen.

und zu mama’s erstaunen bin ich ganz viel selber gelaufen.

hab sogar meinen geliebten bollerwagen mit geschoben.

naja, hab tante kathi dann doch noch rumgekriegt, dass sie mich ein stückchen trägt.

badespaß erst im eigenen planschbecken…

… dann schnell den schrimmring geholt…

… und anschließend mit mama in den großen pool. toll!!!

endlich. omi und opi sind wieder aus dem urlaub zurück.

nach so viel action braucht selbst ein emil mal ne pause.

ich hab meine ronja soooo lieb. und wehe, opi schimpft mit ihr, wenn sie mal quatsch macht. dann muss ich immer direkt mit ihm schimpfen und sage „nein opa. die ronja ist doch ganz lieb!“

am liebsten setz ich mich auf ihren flauschigen rücken und drücke mein gesicht ins fell. das ist so schön weich und ronja gefällt das auch. zumindest erträgt sie es ohne widerworte ;-)

war schon zu spät und mein stühlchen nass. trotzdem tu’ ich allen den gefallen und bleib noch ein bisschen sitzen.

der nächste wasseralarm. opa kannte meine strategie ja noch nicht. er meinte also, ich solle mal den sandstein nass machen, weil er ihn sauber schrubben wollte. Das hab ich auch tadellos erledigt und dann aber blitzschnell und ohne vorankündigung direkt auf opa gehalten. als der dann nicht mehr nasser werden konnte, habe ich mir oma vorgenommen, die bis dahin noch lachend daneben stand. ein spaß!!!

dann wollt’ ich noch auf mama los. die fand das – mit ihrer kamera in der hand – allerdings nicht ganz so lustig wie wir anderen. sorry!
am wochenende kamen uns oma gabi, opa hartmut und meine uroma ulla besuchen. ich hab mich riesig gefreut. ich liebe es doch so, wenn opa hartmut mit mir schaukelt und mir das lied vom wandersmann vorsingt. opa, mittlerweile kann ich die ganze strophe perfekt und werde es dir bei nächster gelegenheit vortragen. es ist derzeit mein lieblingslied und ich singe es seit zwei wochen immer und überall so laut ich kann. auch in der kinderkrippe bin ich letzte woche in der liederrunde aufgestanden und hab es ganz allein allen vorgesungen. meine erzieherinnen waren sprachlos und haben mama mittags direkt drauf angesprochen. lustig, oder?

jetzt kann der badespaß beginnen.

oma ulla leistet mir gesellschaft. noch, denn plötzlich hat sie auch lust auf schwimmen bekommen und ist direkt in den großen pool gesprungen. am ende haben wir alle wild geplanscht.


ich kontrolliere mal, ob opa auch regelmäßig die dachrinne reinigt.


nach dem frühstück morgendliche zeitungslektüre mit oma.

chillen auf der hollywood-schaukel.

dann kam ganz plötzlich der herbst. also hab ich ne schubkarre bekommen und durfte im garten helfen.

an meinem letzten ferientag haben wir dann all meine spielsachen aufgeräumt. opa hat die luft aus meinem schlauchboot nur sehr schwer rausbekommen. also hab ich ihn etwas unterstützt und von oben kräftig gedrückt.
wieder zu hause angekommen, trudelte auch papa in der darauffolgenden nacht wieder ein. endlich! ich konnt’s ehrlich gesagt auch kaum noch ohne ihn aushalten. vor aufregung war ich ganz zeitig wach (sorry papa, du konntest kaum 3h schlafen, aber ich hab dich einfach zu doll vermisst) und dann musste ich meinen papa erstmal ganz lange ganz fest halten und ihm sagen, dass wir beide heute den ganzen tag spielen und er nicht auf arbeit gehen darf.

wir waren dann auf dem michaelsberg drachen steigen und ich durfte die schnur ganz alleine halten.

nach langer zeit mal wieder ein foto zu dritt!

manchmal muss ich mama einfach knutschen!
und dann war der große tag endlich da – mein zweiter geburtstag. wochenlang hab ich jedem erzählt, dass ich geburtstag habe und zwei jahre alt werde. ich konnt’ es wirklich kaum erwarten. auf die frage, was ich mir wünsche, hab ich immer geantwortet: „ein großes geschenk“. mama und papa hatten heimlich einen kuchen für mich gebacken und mich mit einer kerze in der hand geweckt.

dann gab es auch gleich die ersten geschenke. aber nur einige, sorgfältig ausgesuchte, weil meine eltern befürchteten, dass ich nicht mehr ins zwergenhaus will, sobald ich das erste spielzeug in die finge kriege. in der kinderkrippe hatte ich für alle frühstück mitgebracht, dafür haben die kinder für mich gesungen und es gab auch noch ein kleines geschenk. das war toll. nachmittags kam papa ganz zeitig nach hause und wir haben all die pakete von meinen großeltern und tanten ausgepackt. Ich hab mich soooo sehr über all die tollen sachen gefreut und gleich ausgiebig damit gespielt. einen ganz lieben dank an euch alle!!!

zum kaffee kam dann noch johanna mit ihren eltern. allerdings war ich an diesem tag nicht gerade nett zu ihr. sorry! sie durfte meine neuen spielsachen nicht mal anfassen. mein neuer nachbarsfreund noah, der später auch noch zum spielen kam, allerdings schon und das hat meine eltern irgendwie sehr irritiert.
am darauffolgenden wochenende hatte ich ein paar meiner zwergenhausfreunde zum geburtstagsbrunch eingeladen. das war ne super party. meine eltern hatten nach der „pleite“ mit johanna erst etwas bammel, ich würde ähnlich reagieren und um mein spielzeug kämpfen, aber das war natürlich völlig unbegründet. wir kinder kennen uns ja viel besser, verstehen uns total gut und so haben wir ganz harmonsich miteinander gespielt und unsere eltern konnten ganz gemütlich brunchen und quatschen. und geschenke gabs natürlich auch wieder. Tolle fingermalfarben, wachsmalstifte und das obstgartenspiel, was ich mit mama momentan jeden nachmittag spiele. einen ganz lieben dank noch mal an euch alle!


in den letzten wochen haben wir viele eicheln und kastanien gesammelt und daraus tolle figuren gebastelt.

eigentlich wollte ich für oma inge zum geburtstag ein kastanienmännchen basteln, aber dann wurde papa wieder mal zum kind und hat mich gar nicht mitmachen lassen. das fand ich gar nicht nett.

kurz gemault und dann hat er’s kapiert. ich durfte mit der bohrmaschine ganz allein die löcher in die kastanien bohren…

… und sie dann mit streichhölzern zusammen stecken.

et voila! mein erstes selbst gebasteltes eichelmännchen.
anfang oktober hatte meine oma inge geburtstag und da papa zu dem zeitpunkt sowieso gerade in hamburg auf einer tagung war, bin ich mit mama nach torgau gefahren und papa ist dann mit dem zug nachgekommen.

opa hatte mir bereits die noten zum „wandersmann-lied“ ausgedruckt und so haben wir noch ein bisschen geübt, bevor oma gabi und opa hartmut zu besuch kamen.

badeschaum ist super.

an oma’s geburtstag war tolles drachenwetter und so hab ich morgens schon mal mit opa und papa meinen neuen sandmännchen-drachen getestet.

sobald er in der luft ist, kümmere ich mich allerdings immer um andere ebenfalls spannende sachen, die ich sehe… aber opa und papa sind ja auch irgendwie abwesend.

ronja ist natürlich auch mit dabei.

nachmittags sind wir dann mit allen gästen noch mal drachen steigen gegangen.

ich heb gleich ab – wie mein drachen.

mein opa hartmut.

auf dem rückweg wollten mir oma gabi und tante jana erklären, dass man immer erst nach rechts und links schauen muss, ehe man über die straße geht. nur haben beide irgendwie ne andere vorstellung von rechts und links. also, wohin soll ich nun schauen?

meine tante jana.

mit opa mache ich ein puppenspiel.

oma gabi, die neue badehose passt schon und ich trag sie gleich mal wie papa ;-) den bund direkt unter den achseln. hihi!

im fußball kicken bin ich mittlerweile schon ziemlich fit und meine schüsse sind knallhart. seit ungefähr zwei wochen kann ich nun auch endlich mit meinem traktor ganz alleine fahren. zwei tage hab ich im zwergenhaus intensivst die koordination zwischen treten und gleichzeitigem lenken geübt, war oft unausstehlich, weil es nicht klappen wollte und dann habe ich mich zu hause auf meinen traktor gesetzt, mama ganz verschmitzt angegrinst und bin losgefahren. vorwärts, rückwärts, gleichzeitig lenken – alles kein problem. mit meinem dreirad kann ich nun selbstverständlich auch fahren. ich werde also langsam immer unabhängiger.
anfang oktober waren wir mit ein paar zwergenhaus-freunden in annweiler / pfalz zum kastanienfest. da gab es ganz viele leckereien und überall waren esskastanien mit drin. und ein karussell durfte natürlich auch nicht fehlen. für uns kinder ein absolutes highlight.




eigentlich wollten wir anschließend in den wald esskastanien sammeln. aber die schotterwege waren für unsere wagen doch etwas zu steil und so haben wir uns kurzfristig umentschieden und sind auf einen spielplatz gegangen. fand ich super. wir haben ne tolle sandburg gebaut, konnten schaukeln, rutschen und ausgiebig toben.

und zum abschluss durfte ich noch zwei runden karussell fahren. prima!
letztes wochenende waren wir mit ronja und ihren eltern wandern. es ging durch die „ungeheuer-klamm“, über wiesen und felder nach sallenbusch. eine gemütliche gaststube sollte unser ziel sein. wir kinder waren hochmotiviert, haben uns im wald mit wanderstöcken bewaffnet und sind fleißig mitgelaufen. zumindest teilweise. kleinere pausen im wagen haben wir uns auch gegönnt.




aber als der weg dann endlich asphaltiert war, gab’s kein halten mehr. da wurden schwupp-di-wupp die laufräder ausgepackt und wir beide sind losgedüst. ronja ist schon ziemlich fit, aber ich hab mir an diesem tag einiges von ihr abgeschaut und nun bin ich mittlerweile auch schon schnell wie der blitz.



nach drei stunden und immer noch dichtem nebel hatten wir es tatsächlich geschafft und uns ein leckeres mittagessen verdient. ich war leider so müde, dass ich beim essen auf papa’s schoß eingenickt bin. mama ist dann mit mir raus gegangen, um mich in den wagen zu legen, aber die frische luft und die mittlerweile strahlend scheinende sonne haben quasi wunder bewirkt. wir haben uns dann wieder auf unsere laufräder geschwungen und sind in der nächsten halben stunde ganze 300m weit gekommen. zum leidwesen unserer eltern…

… bereits wenige augenblicke später kam schlagartig die müdigkeit über uns. so wollten wir erst noch ein stück getragen werden. haben uns dann aber doch schnell geschlagen gegeben und ein ausgiebiges nickerchen im wagen vorgezogen, was auch den ganzen rückweg gedauert hat.

und damit mir auch ja nicht langweilig wird, hatte tante kathi die tollste überraschung für mich, die man sich vorstellen kann. eine eigene werkbank. ich war überglücklich und trage seit diesem zeitpunkt meinen akkuschrauber nebst stichsäge immer am mann. ganz lieben dank, kathi. es vergeht wirklich kein tag, an dem ich nicht damit spiele.

kuschelrunde mit vorlesestunde am abend. mickey (mein teddy) darf auch zuhören.

unser abendliches ritual. erst brav die blumen gießen und sich dann blitzschnell umdrehen und tante kathi bis auf die schlüpper nass spritzen. ein riesenspass und wir beide pitschenass. es gibt davon auch ganz tolle beweisfilmchen…

frisch umgezogen sind wir danach immer mit ronja spazieren gegangen.

und zu mama’s erstaunen bin ich ganz viel selber gelaufen.

hab sogar meinen geliebten bollerwagen mit geschoben.

naja, hab tante kathi dann doch noch rumgekriegt, dass sie mich ein stückchen trägt.

badespaß erst im eigenen planschbecken…

… dann schnell den schrimmring geholt…

… und anschließend mit mama in den großen pool. toll!!!

endlich. omi und opi sind wieder aus dem urlaub zurück.

nach so viel action braucht selbst ein emil mal ne pause.

ich hab meine ronja soooo lieb. und wehe, opi schimpft mit ihr, wenn sie mal quatsch macht. dann muss ich immer direkt mit ihm schimpfen und sage „nein opa. die ronja ist doch ganz lieb!“

am liebsten setz ich mich auf ihren flauschigen rücken und drücke mein gesicht ins fell. das ist so schön weich und ronja gefällt das auch. zumindest erträgt sie es ohne widerworte ;-)

war schon zu spät und mein stühlchen nass. trotzdem tu’ ich allen den gefallen und bleib noch ein bisschen sitzen.

der nächste wasseralarm. opa kannte meine strategie ja noch nicht. er meinte also, ich solle mal den sandstein nass machen, weil er ihn sauber schrubben wollte. Das hab ich auch tadellos erledigt und dann aber blitzschnell und ohne vorankündigung direkt auf opa gehalten. als der dann nicht mehr nasser werden konnte, habe ich mir oma vorgenommen, die bis dahin noch lachend daneben stand. ein spaß!!!

dann wollt’ ich noch auf mama los. die fand das – mit ihrer kamera in der hand – allerdings nicht ganz so lustig wie wir anderen. sorry!
am wochenende kamen uns oma gabi, opa hartmut und meine uroma ulla besuchen. ich hab mich riesig gefreut. ich liebe es doch so, wenn opa hartmut mit mir schaukelt und mir das lied vom wandersmann vorsingt. opa, mittlerweile kann ich die ganze strophe perfekt und werde es dir bei nächster gelegenheit vortragen. es ist derzeit mein lieblingslied und ich singe es seit zwei wochen immer und überall so laut ich kann. auch in der kinderkrippe bin ich letzte woche in der liederrunde aufgestanden und hab es ganz allein allen vorgesungen. meine erzieherinnen waren sprachlos und haben mama mittags direkt drauf angesprochen. lustig, oder?

jetzt kann der badespaß beginnen.

oma ulla leistet mir gesellschaft. noch, denn plötzlich hat sie auch lust auf schwimmen bekommen und ist direkt in den großen pool gesprungen. am ende haben wir alle wild geplanscht.


ich kontrolliere mal, ob opa auch regelmäßig die dachrinne reinigt.


nach dem frühstück morgendliche zeitungslektüre mit oma.

chillen auf der hollywood-schaukel.

dann kam ganz plötzlich der herbst. also hab ich ne schubkarre bekommen und durfte im garten helfen.

an meinem letzten ferientag haben wir dann all meine spielsachen aufgeräumt. opa hat die luft aus meinem schlauchboot nur sehr schwer rausbekommen. also hab ich ihn etwas unterstützt und von oben kräftig gedrückt.
wieder zu hause angekommen, trudelte auch papa in der darauffolgenden nacht wieder ein. endlich! ich konnt’s ehrlich gesagt auch kaum noch ohne ihn aushalten. vor aufregung war ich ganz zeitig wach (sorry papa, du konntest kaum 3h schlafen, aber ich hab dich einfach zu doll vermisst) und dann musste ich meinen papa erstmal ganz lange ganz fest halten und ihm sagen, dass wir beide heute den ganzen tag spielen und er nicht auf arbeit gehen darf.

wir waren dann auf dem michaelsberg drachen steigen und ich durfte die schnur ganz alleine halten.

nach langer zeit mal wieder ein foto zu dritt!

manchmal muss ich mama einfach knutschen!
und dann war der große tag endlich da – mein zweiter geburtstag. wochenlang hab ich jedem erzählt, dass ich geburtstag habe und zwei jahre alt werde. ich konnt’ es wirklich kaum erwarten. auf die frage, was ich mir wünsche, hab ich immer geantwortet: „ein großes geschenk“. mama und papa hatten heimlich einen kuchen für mich gebacken und mich mit einer kerze in der hand geweckt.

dann gab es auch gleich die ersten geschenke. aber nur einige, sorgfältig ausgesuchte, weil meine eltern befürchteten, dass ich nicht mehr ins zwergenhaus will, sobald ich das erste spielzeug in die finge kriege. in der kinderkrippe hatte ich für alle frühstück mitgebracht, dafür haben die kinder für mich gesungen und es gab auch noch ein kleines geschenk. das war toll. nachmittags kam papa ganz zeitig nach hause und wir haben all die pakete von meinen großeltern und tanten ausgepackt. Ich hab mich soooo sehr über all die tollen sachen gefreut und gleich ausgiebig damit gespielt. einen ganz lieben dank an euch alle!!!

zum kaffee kam dann noch johanna mit ihren eltern. allerdings war ich an diesem tag nicht gerade nett zu ihr. sorry! sie durfte meine neuen spielsachen nicht mal anfassen. mein neuer nachbarsfreund noah, der später auch noch zum spielen kam, allerdings schon und das hat meine eltern irgendwie sehr irritiert.
am darauffolgenden wochenende hatte ich ein paar meiner zwergenhausfreunde zum geburtstagsbrunch eingeladen. das war ne super party. meine eltern hatten nach der „pleite“ mit johanna erst etwas bammel, ich würde ähnlich reagieren und um mein spielzeug kämpfen, aber das war natürlich völlig unbegründet. wir kinder kennen uns ja viel besser, verstehen uns total gut und so haben wir ganz harmonsich miteinander gespielt und unsere eltern konnten ganz gemütlich brunchen und quatschen. und geschenke gabs natürlich auch wieder. Tolle fingermalfarben, wachsmalstifte und das obstgartenspiel, was ich mit mama momentan jeden nachmittag spiele. einen ganz lieben dank noch mal an euch alle!


in den letzten wochen haben wir viele eicheln und kastanien gesammelt und daraus tolle figuren gebastelt.

eigentlich wollte ich für oma inge zum geburtstag ein kastanienmännchen basteln, aber dann wurde papa wieder mal zum kind und hat mich gar nicht mitmachen lassen. das fand ich gar nicht nett.

kurz gemault und dann hat er’s kapiert. ich durfte mit der bohrmaschine ganz allein die löcher in die kastanien bohren…

… und sie dann mit streichhölzern zusammen stecken.

et voila! mein erstes selbst gebasteltes eichelmännchen.
anfang oktober hatte meine oma inge geburtstag und da papa zu dem zeitpunkt sowieso gerade in hamburg auf einer tagung war, bin ich mit mama nach torgau gefahren und papa ist dann mit dem zug nachgekommen.

opa hatte mir bereits die noten zum „wandersmann-lied“ ausgedruckt und so haben wir noch ein bisschen geübt, bevor oma gabi und opa hartmut zu besuch kamen.

badeschaum ist super.

an oma’s geburtstag war tolles drachenwetter und so hab ich morgens schon mal mit opa und papa meinen neuen sandmännchen-drachen getestet.

sobald er in der luft ist, kümmere ich mich allerdings immer um andere ebenfalls spannende sachen, die ich sehe… aber opa und papa sind ja auch irgendwie abwesend.

ronja ist natürlich auch mit dabei.

nachmittags sind wir dann mit allen gästen noch mal drachen steigen gegangen.

ich heb gleich ab – wie mein drachen.

mein opa hartmut.

auf dem rückweg wollten mir oma gabi und tante jana erklären, dass man immer erst nach rechts und links schauen muss, ehe man über die straße geht. nur haben beide irgendwie ne andere vorstellung von rechts und links. also, wohin soll ich nun schauen?

meine tante jana.

mit opa mache ich ein puppenspiel.

oma gabi, die neue badehose passt schon und ich trag sie gleich mal wie papa ;-) den bund direkt unter den achseln. hihi!

im fußball kicken bin ich mittlerweile schon ziemlich fit und meine schüsse sind knallhart. seit ungefähr zwei wochen kann ich nun auch endlich mit meinem traktor ganz alleine fahren. zwei tage hab ich im zwergenhaus intensivst die koordination zwischen treten und gleichzeitigem lenken geübt, war oft unausstehlich, weil es nicht klappen wollte und dann habe ich mich zu hause auf meinen traktor gesetzt, mama ganz verschmitzt angegrinst und bin losgefahren. vorwärts, rückwärts, gleichzeitig lenken – alles kein problem. mit meinem dreirad kann ich nun selbstverständlich auch fahren. ich werde also langsam immer unabhängiger.
anfang oktober waren wir mit ein paar zwergenhaus-freunden in annweiler / pfalz zum kastanienfest. da gab es ganz viele leckereien und überall waren esskastanien mit drin. und ein karussell durfte natürlich auch nicht fehlen. für uns kinder ein absolutes highlight.




eigentlich wollten wir anschließend in den wald esskastanien sammeln. aber die schotterwege waren für unsere wagen doch etwas zu steil und so haben wir uns kurzfristig umentschieden und sind auf einen spielplatz gegangen. fand ich super. wir haben ne tolle sandburg gebaut, konnten schaukeln, rutschen und ausgiebig toben.

und zum abschluss durfte ich noch zwei runden karussell fahren. prima!
letztes wochenende waren wir mit ronja und ihren eltern wandern. es ging durch die „ungeheuer-klamm“, über wiesen und felder nach sallenbusch. eine gemütliche gaststube sollte unser ziel sein. wir kinder waren hochmotiviert, haben uns im wald mit wanderstöcken bewaffnet und sind fleißig mitgelaufen. zumindest teilweise. kleinere pausen im wagen haben wir uns auch gegönnt.




aber als der weg dann endlich asphaltiert war, gab’s kein halten mehr. da wurden schwupp-di-wupp die laufräder ausgepackt und wir beide sind losgedüst. ronja ist schon ziemlich fit, aber ich hab mir an diesem tag einiges von ihr abgeschaut und nun bin ich mittlerweile auch schon schnell wie der blitz.



nach drei stunden und immer noch dichtem nebel hatten wir es tatsächlich geschafft und uns ein leckeres mittagessen verdient. ich war leider so müde, dass ich beim essen auf papa’s schoß eingenickt bin. mama ist dann mit mir raus gegangen, um mich in den wagen zu legen, aber die frische luft und die mittlerweile strahlend scheinende sonne haben quasi wunder bewirkt. wir haben uns dann wieder auf unsere laufräder geschwungen und sind in der nächsten halben stunde ganze 300m weit gekommen. zum leidwesen unserer eltern…

… bereits wenige augenblicke später kam schlagartig die müdigkeit über uns. so wollten wir erst noch ein stück getragen werden. haben uns dann aber doch schnell geschlagen gegeben und ein ausgiebiges nickerchen im wagen vorgezogen, was auch den ganzen rückweg gedauert hat.
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